Von der Bühne zum Tischkalender

Die Geschichte von Schlechte Karten® beginnt nicht in einem hippen Start-up-Loft, sondern auf einer Poetry-Slam-Bühne. 2017 schrieb Rainer Holl den Text Träume nicht dein Leben, sondern halt einfach dein Maul. – und traf damit einen Nerv.

Aber was macht man mit einem erfolgreichen Bühnentext? Ein Buch? Einen Podcast? Eine Sekte? Oder einfach einen Kalender mit richtig guten schlechten Sprüchen?

Die Geburt einer schlechten Idee

Da Rainer nach seinen Auftritten eh Merch verkaufen wollte und Bücher schreiben einfach zu anstrengend ist, wurde es ein Demotivierender Tischkalender. Selbst gestaltet, in kleiner Auflage gedruckt und über einen schlichten Onlineshop verkauft. Das Design? Nun ja. Sagen wir, es war mit Liebe gemacht – aber definitiv noch optimierbar.

Trotzdem fanden die Kalender ihr Publikum. Denn während die Welt auf Erfolg und Selbstverwirklichung gepolt war, gab es da draußen eine Menge Leute, die genau diesen ehrlichen, ironischen Gegenentwurf gebraucht haben.

Von der fixen Idee zur eigenen Marke

Vier Jahre und viele verkaufte Kalender später führte der Zufall die richtigen Menschen zusammen: Rainer sprach mit Lukas über ein anderes Grafikprojekt – und plötzlich ging es um Schlechte Karten. Die Idee war da, der Humor passte und zusammen mit Daniel, dem zweiten Grafiker vom Leipziger Büro 222 stand auch einem frischen Design nichts mehr im Weg. Schnell war klar: Das ist das perfekte Match.

Drei Menschen mit dem gleichen Gefühl für gute Gestaltung, ehrlichen Humor und den dringenden Wunsch, endlich mal Produkte zu machen, die nicht nur witzig, sondern auch schön sind.

Unsere Mission: Design trifft Ehrlichkeit

Zunächst wollten wir nur den Kalender auf das nächste Level heben – aber schnell wurde klar: Schlechte Karten® ist mehr als ein einzelnes Produkt. Wir wollten eine Marke schaffen, die genau die Lücke füllt, die uns selbst immer gestört hat. Humorvolle Produkte gibt es viele, aber oft sind sie entweder billig produziert oder einfach nur plump. Wir machen es anders: Ästhetik und Ironie gehen bei uns Hand in Hand, Qualität steht über Quantität, und wir setzen auf Nachhaltigkeit, ohne dabei langweilig zu werden.

Unsere Produkte sollen nicht nur zum Lachen bringen, sondern auch ein kleines bisschen Erleichterung bringen. Denn wir alle kennen das Gefühl, nicht genug zu sein, überfordert zu sein oder den ständigen Optimierungsdruck nicht mehr auszuhalten. Mit Schlechte Karten® feiern wir das Aufgeben als legitime Option – ehrlich, selbstironisch und verdammt gut gestaltet.

Das Original. Kein Bullshit. Keine Kopie.

Wir werden manchmal gefragt, ob es uns auch beim großen Online-Versandhändler gibt. Die kurze Antwort lautet: Nein. Die lange Antwort lautet: Nein, weil wir gute Produkte, aber nicht unsere Seele verkaufen wollen.

Ja, es gibt Nachahmer – aber wer einmal ein echtes Schlechte Karten®-Produkt in der Hand hatte, erkennt den Unterschied. Uns gibt’s nur hier im Shop und bei ausgewählten Händler*innen, die unsere Werte teilen. Oder wie hier im Bild zu sehen: im Industriemuseum Chemnitz, als Beispiel für herausragendes Design aus Sachsen.

Wir investieren lieber in gutes Design, nachhaltige Produktion und cleveren Humor – statt in die nächste egozentrische Mondmission eines durchgedrehten Milliardärs.

Wo wir hinwollen – und warum wir dabei auf euch zählen

Schlechte Karten® soll kein kurzlebiger Trend sein – wir bauen eine Marke auf, die bleibt. Eine Anlaufstelle für alle, die Ehrlichkeit feiern, gutes Design lieben und toxische Positivität nicht mehr ertragen können.

Wir haben noch viele Ideen in der Schublade – von neuen Blöcken, Büchern und Kalendern bis hin zu Dingen, von denen wir selbst noch nicht wussten, dass wir sie brauchen. Aber vor allem wollen wir eins: Mit euch wachsen.

Denn ohne euch gäbe es Schlechte Karten® nicht. Eure Nachrichten, Kommentare und euer „Das ist genau mein Humor“ zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Also lasst uns gemeinsam die Welt ein kleines bisschen ehrlicher machen – mit besseren Produkten und echtem Austausch.

Wenn es unbedingt sein muss, dann schreib uns „gerne” an oder folge uns unauffällig auf einem unserer Kanäle: